04. Mär 2026
In diesem Blogbeitrag sprechen wir mit Shania, die ein Verbundstudium in BWL und E-Commerce absolviert. Im Interview erzählt sie über ihr Verbundstudium, welche Erfahrungen und Herausforderungen sie besonders geprägt haben und was sie aus der Zeit für sich mitnimmt.
Ich bin Shania, 22 Jahre alt und habe bei BAUR ein Verbundstudium absolviert, also ein BWL-Studium mit integrierter Ausbildung zur Kauffrau im E-Commerce. Ich bin jetzt im letzten Semester angekommen und sitze gerade über meiner Bachelorarbeit, die ich in den kommenden vier Wochen fertigstellen muss, da die Abgabefrist Ende Februar bzw. Anfang März vor der Tür steht.
Das ist die Kombination aus einem dualen Studium und einer integrierten Ausbildung. Ich habe eine dreijährige Ausbildung gemacht und ab dem zweiten Lehrjahr der Ausbildung parallel mein Studium begonnen. Das Studium selbst beläuft sich auf dreieinhalb Jahre, sodass ich in Summe nach viereinhalb Jahren sowohl eine abgeschlossene Ausbildung als auch ein abgeschlossenes Bachelorstudium nachweisen kann.
Ich würde sagen, das war besagte Kombination aus Arbeit, Ausbildung und Studium in Einem. Dadurch, dass das Studium erst ab dem zweiten Jahr eingesetzt hat, hatte ich die wertvolle Möglichkeit vorab bereits ein Jahr Berufserfahrung zu sammeln. Dementsprechend konnte ich viel Praxiserfahrung in die ersten Vorlesungen einbringen. Durch diesen direkten Praxisbezug waren die Inhalte wesentlich verständlicher.
Da mir das erste Jahr Ausbildung und Arbeit sehr viel Spaß gemacht hat, war die größte Herausforderung der letzten 4,5 Jahre der Einstieg ins Studium. Zeitweise habe ich mich gefragt, wieso ich mir das mit dem Studium überhaupt "antue". Ich wurde im ersten Semester ins kalte Wasser geworfen, da direkt zu Beginn mehrere herausfordernde Prüfungen anstanden, vor denen ich ein wenig Angst bzw. Respekt hatte. Allerdings durfte ich nach der Prüfungsphase feststellen, dass sich der Einsatz und das viele Lernen ausgezahlt haben. Nachdem das erste Semester sehr erfolgreich überstanden war, war ich wieder happy und in meinem neuen Lebensabschnitt angekommen. Im Nachhinein muss ich ehrlicherweise auch zugeben, dass alles halb so wild war und ich mich und meine Liebsten bei Weitem nicht so sehr hätte stressen müssen.
Ich würde sagen, am meisten geprägt hat mich das damalige Shop Management. Das war die Abteilung, in der ich am meisten gelernt habe und somit am meisten Spaß hatte. Die Kollegen haben mich trotz Corona-bedingtem Homeoffice super ins Team integriert, sodass ich mich wie ein vollwertiges Teammitglied gefühlt habe, meine Ideen wurden ernst genommen und ich habe nicht nur für mich meine Aufgaben abgearbeitet.
Auf der einen Seite war ich ehrlicherweise sehr stolz, weil es mir gezeigt hat, dass meine Arbeit, Zeit und Bemühungen, die ich im Stillen ins Studium investiert habe, honoriert werden. Auf der anderen Seite habe ich mir dadurch aber auch, vor allem, als es dem kompletten Kollegium im Stream gezeigt wurde, einen gewissen Druck gemacht. Mein erster Gedanke, als ich es selbst im Stream gesehen habe war: Jetzt wissen alle, dass ich gute Leistungen im Studium erbracht habe, also erwarten sie jetzt bestimmt auch bessere Leistungen auf Arbeit. Hinzukommt der eigene Anspruch an mich selbst, immer allen Anforderungen gerecht zu werden und niemanden zu enttäuschen, wodurch sich schon auch ein gewisser Druck aufgebaut hat. Ich denke bzw. hoffe aber, dass sich vieles davon nur in meinem Kopf abspielt und sich in der Realität nichts geändert hat.
Ich habe das wahnsinnige Glück, dass ich bei BAUR bleiben darf. Sobald ich meine Bachelorarbeit fertig geschrieben habe, starte ich im Anschluss in eine Traineestelle im Bereich Digital Marketing & Commerce Platforms. Im Rahmen dieser Stelle werde ich Teilzeit in wechselnden Abteilungen des Bereichs arbeiten und berufsbegleitend den Master Digital Business absolvieren. Mein Traum war es von Anfang an, nach dem Bachelor noch einen berufsbegleitenden Master zu machen, weshalb ich umso dankbarer, dass mir BAUR die Möglichkeit gegeben hat, diesen Traum zu verwirklichen.
Geht nicht zu verkrampft an die Ausbildung/das Studium heran. Entspannt ist vielleicht nicht das richtige Wort, denn natürlich müsst ihr Leistung bringen, aber ihr müsst euch nicht so sehr stressen, wie ihr es im Vorfeld vermutlich tut. Gerade am Anfang war ich super aufgeregt und habe mir viele Gedanken gemacht, alles fünfmal durchdacht - was kann ich sagen, was darf ich fragen, bin ich dem Ganzen überhaupt gewachsen. Im Endeffekt wachst ihr jedoch in alles hinein und vieles ist halb so schlimm, die Leute nehmen euch super auf und arbeiten euch ein, sodass ihr auf Arbeit nicht ins kalte Wasser geworfen werdet. Im Studium war das am Anfang etwas anders, aber auch dort findet ihr euch ein, gerade mit der Unterstützung der alten Hasen. Rückblickend würde ich sagen: Ihr dürft euch weniger Stress machen - die meisten Sorgen entstehen vorab im Kopf und sind es am Ende gar nicht wert.
Kaffee oder Tee?
Tee
Frühaufsteherin oder Nachteule im Studium?
Frühaufsteher
Homeoffice oder Büro?
Homeoffice
Wenn ich ehrlich bin, würde meinen Freunden zum Beschreiben meines Studiums bzw. mir wahrscheinlich nur ein Emoji in den Sinn kommen: der Streber-Emoji mit der Brille. 🤓
Sie sagen oft, dass ich zu viel Zeit ins Studium investiere, angeblich sei ich so ehrgeizig, dass ich der absolute Streber in unserer Gruppe sei. Insgeheim muss ich zugeben - ich glaube, sie haben recht.
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Ich heiße Carolin, bin 17 Jahre alt und unterstütze derzeit das Team Personalmarketing im Rahmen meiner Ausbildung zur Kauffrau im E-Commerce.
Seid gespannt auf interessante Blogbeiträge und blickt gemeinsam mit uns hinter die Kulissen der BAUR-Gruppe.
Viel Spaß beim Lesen! 😊