Einblicke in die Ausbildung – Ein Interview mit dem Ausbildungsleiter Max

25. Feb 2026

Einblicke in die Ausbildung – Ein Interview mit dem Ausbildungsleiter Max
Einblicke in die Ausbildung – Ein Interview mit dem Ausbildungsleiter Max

In diesem Blogbeitrag sprechen wir mit Max, dem Ausbildungsleiter der BAUR-Gruppe. Im Interview erzählt er, wie der Bewerbungsprozess abläuft, worauf es beim Start der neuen Azubis ankommt und vieles mehr.

Hallo Max, stell dich bitte einmal vor

Hallo, ich bin Max, ich bin Ausbildungsleiter in der BAUR-Gruppe. Ich bin seit 1999 im Unternehmen und darf mich seitdem hier um die Ausbildung und das duale Studium kümmern und das ist ein Job, der mir immer sehr viel große Freude bereitet hat.

Wie läuft ein typischer Bewerbungsprozess für Auszubildende und Dualis ab – von der Bewerbung bis zur Zusage?

Einen „typischen“ Ablauf gibt es eigentlich nicht, da sich der Bewerbungsprozess je nach Ausbildungsberuf oder dualem Studium leicht unterscheiden kann. Grundsätzlich läuft es jedoch so ab: Die Bewerbungen erreichen uns entweder über unser E-Mail-Postfach oder direkt über unsere Jobseiten, wobei wir Bewerbungen über unsere Jobseiten bevorzugen. Wenn uns eine Bewerbung überzeugt, laden wir die Bewerber*innen zu einem Vorstellungsgespräch ein. Dieses findet in der Regel online statt, kann aber auch vor Ort durchgeführt werden. Verläuft das Gespräch positiv und es passt für beide Seiten, folgt meist ein weiterer Termin vor Ort. Dabei haben die Bewerber*innen die Möglichkeit, sich das Ausbildungsumfeld anzusehen, erste Eindrücke vom Team zu gewinnen und vielleicht sogar zukünftige Kolleg*innen kennenzulernen. So können sie sich noch besser vorstellen, wie ihre Ausbildung oder ihr duales Studium bei uns aussehen könnte. Wenn am Ende alles gut zusammenpasst, freuen wir uns, unsere neuen Azubis und Dualis zum 1. September bei uns begrüßen zu dürfen.

Worauf achtest du im Bewerbungsgespräch besonders?

In einem Bewerbungsgespräch ist es wichtig, dass es vor allem authentisch ist. Es bringt sowohl den Unternehmen, den Interviewern als auch den Bewerber*innen viel, wenn man ehrlich zueinander ist. Nur so lässt sich wirklich feststellen, ob es auf beiden Seiten zusammenpasst und ob es ein gutes Matching gibt.

Shania
Shania

Wie können sich die Bewerber*innen am besten auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten?

Grundsätzlich gibt es immer drei große Themenfelder, von denen man sagen kann, dass sie in fast jedem Bewerbungsgespräch zur Sprache kommen. Zum einen geht es um die Person der Bewerbenden selbst – man sollte natürlich viel über sich erzählen können. Zum anderen sollte man sich gut über das Unternehmen informiert haben und auch über den Ausbildungsberuf oder das duale Studium, für das man sich interessiert und beworben hat. Damit tut man sich selbst etwas Gutes, denn wenn man gut vorbereitet ist und viel weiß, kommt man automatisch tiefer ins Gespräch, weil es mehr zu erzählen gibt.

Gibt es Dinge, die Bewerber*innen im Gespräch besser vermeiden sollten?

Was mir persönlich weniger gefällt, ist, wenn Bewerber*innen bei Themen, die vielleicht nicht ganz so positiv aus den Unterlagen hervorgehen – wie zum Beispiel schlechte Noten oder eine Bemerkung vom Lehrer –, versuchen, die Schuld auf jemand anderen abzuwälzen. Stattdessen sollte man offen über solche Themen sprechen. Kein Mensch ist perfekt, bei niemandem läuft alles immer reibungslos. Jeder hat seine guten und seine weniger guten Seiten – und darüber kann man ehrlich sprechen.
Von daher: einfach authentisch und ehrlich sein, dann wird das Gespräch auch gut.

Wie bereitest du dich auf den Start eines neuen Ausbildungsjahrgangs vor?

Da gibt es ganz viel vorzubereiten. Im Hintergrund fällt natürlich viel Verwaltungsarbeit an, zum Beispiel die Aktenanlage, die Anmeldung bei der Berufsschule oder das Herrichten des IT-Equipments – das ist das eine. Zum anderen müssen wir auch die Integration der Azubis vorbereiten. Wir klären mit den Abteilungen, dass die Einsätze entsprechend geplant sind. Das jetzt im Detail auszuführen, würde etwas zu weit gehen, aber es nimmt auf jeden Fall viel Raum ein.
Schließlich ist es uns wichtig, dass die Azubis und Dualis einen guten Start bei uns haben.

Gibt es etwas, worauf du dich beim Ausbildungsbeginn jedes Jahr besonders freust?

Da gibt es auf jeden Fall etwas: der 1. September. Das ist der Tag, an dem die neuen Azubis und Dualis endlich starten. Wenn man so viel Vorbereitung für diesen einen Tag investiert hat, ist es einfach das Schönste, wenn am ersten Tag dann alle da sind. Für uns in der Ausbildung und im dualen Studium ist der 1. September fast wie Weihnachten. Wenn normalerweise das Christkind oder der Weihnachtsmann kommt, starten für uns die neuen Azubis und Dualis – und da sind wir erst einmal alle glücklich.

Wie sorgst du dafür, dass sich neue Auszubildende und Dualis von Anfang an gut aufgehoben fühlen?

Wir versuchen von Anfang an, mit Begrüßungs- und Integrationstagen zu starten. Dabei geht es darum, sich erst einmal kennenzulernen – die Azubis untereinander, aber auch die Kolleg*innen sowie die verschiedenen Abteilungen der BAUR-Gruppe. So schaffen wir Vertrautheit und geben ein Gefühl von Sicherheit. In der Regel klappt das sehr gut, und auch die Abteilungen freuen sich auf die neuen Azubis und Dualis, wenn sie dort ankommen. Ich glaube, das spüren die Auszubildenden und Dualis auch – dass sie hier herzlich aufgenommen werden. Und dann geht vieles gleich leichter.

Was macht die Ausbildung bei der BAUR-Gruppe aus deiner Sicht besonders?

Also ich glaube, dass wir bei BAUR berufsübergreifend eine besonders gute Situation haben. Unsere Kolleg*innen in den Ausbildungsabteilungen sind absolut offen gegenüber unseren Azubis. Sie dürfen alles fragen und bei ganz unterschiedlichen Themen mit dabei sein. Man muss natürlich selbst ein Stück weit Verantwortung übernehmen, aber man kann unglaublich viel mitnehmen – sei es, indem man mit der Führungskraft in Termine geht oder den Kolleg*innen über die Schulter schaut. Das zeigt sich auch in den Ergebnissen: In den letzten Jahren konnten wir immer wieder bundesbeste und bayernbeste Azubis hervorbringen – in ganz unterschiedlichen Ausbildungsberufen. Ob Fotograf*innen, Kaufleute im E-Commerce, Mediengestalter*innen oder Kaufleute für Marketingkommunikation – da muss ich wirklich die Kolleg*innen in den Ausbildungsabteilungen loben. Sie geben sich sehr viel Mühe und ermöglichen den Azubis, unglaublich viel zu lernen.

Wenn du selbst nochmal Azubi wärst – worauf würdest du heute mehr achten?

Ich würde mich heute vielleicht ein bisschen mehr trauen zu fragen als in meiner Ausbildung damals. Meine Ausbildung hat mir damals extrem viel Spaß gemacht, aber ich war sehr, sehr schüchtern und hätte mich vielleicht für die ein oder andere Aufgabe noch interessiert – da habe ich mich einfach nicht getraut zu fragen.
Ein weiteres Thema ist das Berichtsheft: Ich würde darauf achten, es immer auf dem neuesten Stand zu haben. Ich selbst musste mein Berichtsheft kurz vor der Abschlussprüfung noch nachschreiben, und das war ziemlich unangenehm. Daher kann ich nur den Tipp geben: immer darauf achten, dass das Berichtsheft aktuell ist.


Danke Max für das spannende Interview und die Einblicke in die Ausbildung bei der BAUR-Gruppe. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg bei der Betreuung der Azubis und viel Freude bei deiner Arbeit!

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Autorin
Carolin Vieweg

Ich heiße Carolin, bin 17 Jahre alt und unterstütze derzeit das Team Personalmarketing im Rahmen meiner Ausbildung zur Kauffrau im E-Commerce.
Seid gespannt auf interessante Blogbeiträge und blickt gemeinsam mit uns hinter die Kulissen der BAUR-Gruppe.
Viel Spaß beim Lesen! 😊

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